Verbandsarbeit |
|
|
|
|
Zweijahresarbeitsplan 2009-2010
Die Schwerpunktsetzung erfolgte über einen zweijährigen Zeitraum, weil die Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen an den Stand der Entwicklungen bei der Evaluation des 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetzes, dem Zeitpunkt und dem Inhalt der Stellungnahmen der Justizministerkonferenz sowie Termin und Ergebnis der Wahlen zum Bundestag abhängen. Bereits 2008 war klar, dass es um die Ergebnisse der Evaluation des 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetzes berufspolitische und fachliche Auseinandersetzungen geben würde. Unklar war jedoch die Zeitschiene. Absehbar war, dass die Bundestagswahl und die im Umfeld stattfinden Wahlen in diversen Bundesländern eine starke Zäsur darstellen. Der Vorstand hat seine Arbeit darauf ausgerichtet bis zur Bundestagswahl eine bestmögliche Vorbereitung auf die berufspolitischen Auseinandersetzungen zur Durchsetzung der legitimen Interessen seiner Mitglieder zu gewährleisten. Das beinhaltet
Umsetzung der Berufspolitische Schwerpunkte und Leitlinien des BVfB e.V. im Berichtszeitraum Der Vorstand hat unmittelbar nach seiner Konstituierung sehr intensiv am Aufbau von Kontakten zu den Akteuren im Betreuungswesen gearbeitet. Ziel war es tragfähige persönliche Kontakte mit potenziellen Verbündeten zu knüpfen und deren Interessenlage in Erfahrung zu bringen. VGT e.V. Bereits im Oktober 2008 gab es ein Treffen der kompletten Vorstände des BVfB und des VGT vor dem Bundes-VGT in Erkner. Die Gespräche waren vielversprechend und zeigten eine Reihe ähnlicher Ansichten auf. Geknüpfte Kontakte mit einzelnen Mitgliedern des Vorstandes wurden in der Folge ausgebaut. Inzwischen gibt es einen regen Meinungsaustausch. Der BVfB hat dem VGT konkrete schriftliche Vorschläge zu einer Reihe von Arbeitsfeldern gemacht. Diese wurden im VGT lebhaft diskutiert. Der 1. Vorsitzende des VGT Volker Lindemann hat uns inzwischen ausführlich geantwortet. Wir werten den Brief gegenwärtig aus. BdB e.V. Auf unsere Initiative hin wurden nach längerer Zeit wieder erste Gespräche mit dem BdB auf Expertenebene und unter der Schirmherrschaft des VGT aufgenommen. Auf Anregung des BVfB fand so unter anderem ein s. g. „Sherpatreffen“ zwischen dem VGT, dem BVfB und dem BdB statt. Ziel war u. a. die Implementierung eines berufsverbandsunabhängigen Qualitätssicherungssystems unter der Egide des VGT. Bundeskonferenz der Betreuungsvereine Mit der BuKo haben wir bereits seit Jahren enge Kontakte. Bemerkenswert viele unserer berufspolitischen Leitlinien fanden deutliche Sympathien. Verständlicher Dissens besteht bei der Frage des netto- oder brutto - Stundensatzes zur Vergütung. Das ist nachvollziehbar, erhalten die Vereine doch durch die nicht abzuführende Mehrwertsteuer jährlich Millionsubventionen durch die Landesjustizhaushalte. Bundesarbeitsgemeinschaft der örtlichen Betreuungsbehörden Mit der BAGöB wurden ebenfalls Gespräche geführt. Wir konnten bei den Initiatoren die Bereitschaft zu konstruktiver Zusammenarbeit feststellen. Die BAGöB ist jedoch erst im Aufbau begriffen und muss sich noch mit den jeweiligen kommunalen Dienstherren auseinandersetzen. Gegenwärtig ist eine Einbindung in den Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge vorgesehen. Berufspolitische Arbeitschwerpunkte 2009/2010 Der BVfB geht davon aus, dass das Bundesministerium nach der Bundestagswahl unabhängig von der Person des Ministers in drei Richtungen vorgehen wird:
Der BVfB wird sich gegen alle drei Ansinnen heftig und fachlich fundiert wehren. Wir erheben im Gegenzug unsererseits
Forderungen an den Gesetzgeber
Die in Berichtszeitraum 2008 und 2009 im Verband geleistete fachliche Arbeit und die beschriebene sehr positive Entwicklung der Leistungsfähigkeit des Verbandes setzen uns in die Lage die Herausforderungen des Jahres 2010 anzunehmen und zusammen mit unseren politischen Verbündeten den Kampf um die Durchsetzung möglichst vieler Forderungen für unsere Mitglieder aufzunehmen. Wir zählen dabei auf die tatkräftige Unterstützung durch alle Verbandsmitglieder.
|


